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4. Statusinformationen und Cookies
Der Server aktiviert ein CGI-Programm immer dann, wenn eine Anfrage mit der
entsprechenden URL kommt. Der Server kann dem Benutzer nichts über frühere Anfragen
mitteilen, da der Server keine historischen Daten führt. Kennt das CGI-Programm historische
Daten, so muss es vom Benutzer nicht immer die gleichen Anfragen machen. Deshalb
speichert ein CGI-Programm die Informationen aus den einzelnen Anfragen. Diese
gespeicherten Daten nennt man Statusinformation (state information). Die Methode des
Speicherns hängt dabei von der nötigen Aufbewahrungszeit und vom Umfang der
Statusinformationen ab. Der Browser kann kleine Statusinformationsmengen auf seiner Platte
speichern. Bei umfangreicheren Statusinformationen muss der Server die Daten auf seiner
lokalen Platte speichern. Statusinformationen werden einem Browser in Form eines Cookies
weitergegeben, der aus zwei Zeichenketten besteht, die man als Name/Wert-Paar bezeichnet.
Im Teil Name befindet sich die Webseite und im Teil Wert eine kleine Zeichenkette, die der
Browser speichert. Wenn der Browser eine Webseite erneut aufruft, fügt er den Cookie in die
Anfrage mit ein. Der größte Nachteil von Cookies besteht darin, dass sie nur eine begrenzte
Größe von ein paar hundert Byte besitzen. Größere Informationen werden dann im
Langzeitspeicher des Servers gespeichert, bei denen dann der Cookie als Index zu den
Informationen dient. Vorübergehende Cookies können durch einen
Session-Cookie
übermittelt werden, dass im Vergleich zu einem normalen Cookie nicht auf der Festplatte,
sondern nur im Speicher gespeichert wird. Ein Session-Cookie geht also verloren, sobald der
Browser die Sitzung beendet. Alternativ zu Session-Cookies kann ein dynamisches Dokument
Informationen in URLs kodieren.
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